Grundgesetz - In der Kürze liegt die Würze

Natürlich ist hier das kölsche Grundgesetz gemeint. Und dieses besteht aus lediglich 11 Paragrafen, die wiederum in ihrer textlichen Ausführung sehr knapp gehalten sind. Warum auch lange um den heißen Brei herumreden?

In diesem Sinne, hier der Gesetzestext:

  • §1 Et es, wie et es. (Mach das Beste aus der aktuellen Situation.)
  • §2 Et kütt, wie et kütt. (Keine Angst vor der Zukunft)
  • §3 Et hätt noch immer jot jejange. (Auch für das größte Problem findet sich eine Lösung)
  • §4 Wat fott es, es fott. (Jammere den Dingen nicht hinterher)
  • §5 Et bliev nix wie et wor. (Sei offen für Neues)
  • §6 Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. (Nicht alles was neu ist, ist auch gut, sei auch kritisch. Vgl. §5)
  • §7 Wat wellste maache? (Nimm das Schicksal wie es ist)
  • §8 Maach et jot, ävver nit ze off. (Hab Spaß an dem, was du machst, aber übertreibe es nicht)
  • §9 Wat soll dä Quatsch? (Universalfrage bei Unverständnis, oder Empörung)
  • §10 Drinkste eine met? (Sei freundlich und aufgeschlossen und pflege deine sozialen Kontakte)
  • §11 Do laachste dich kapott. (Trage es mit Humor)

Mit diesen paar Textzeilen ist man in Köln immer recht gut gefahren. So knapp kann also Gesetzgebung sein und doch funktionieren.

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