Autor-Archive: S. Gärtner

Richmodis

Wer sich etwa in der Mitte des Neumarktes Richtung Norden wendet, blickt direkt in die Richmodstraße und kann dort einen Turm (Richmodisturm) mit zwei Pferdeköpfen an dessen Spitze entdecken. Doch was hat es mit dieser ungewöhnlichen Kombination auf sich? Nun, … Weiterlesen

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Quallmann

Quallmann ist die kölsche Bezeichnung für die Pellkartoffel. Woher dieser Begriff stammt, ist nicht ganz klar. Eine Theorie spricht davon, dass sich dieser von „Quall“ als die „Quelle“ herleitet und sich damit auf das Kochwasser (oft Quellwasser) bezieht. Eine Andere … Weiterlesen

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Platzjabbeck

Der Platzjabbeck ist eine am Rathausturm angebrachte Männerfratze mit Schlapphut und Bart, die mit weit aufgerissenen Augen Richtung Alter Markt stiert. Dieser Begriff heißt etwas frei übersetzt so viel wie „aufgerissener Mund zum Platz“. Denn „beck“ leitet sich vom französischen … Weiterlesen

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Otto

Der am 10. Juni 1832 in Holzhausen an der Haide geborene Nikolaus August Otto experimentierte schon 1862 mit Viertaktmotoren. Er gründete zusammen mit Eugen Langen in der Kölner Servasgasse die erste Motorenfabrik der Welt mit dem Namen „N. A. Otto & Cie“. … Weiterlesen

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Nubbel

Der Nubbel ist eine lebensgroße Puppe aus Stroh, die meist mit einem alten Anzug bekleidet ist. Kurz vor Karneval oder an Weiberfastnacht wird er in vielen Kneipen an die Wand oder über die Tür gehängt. Er ist der Sündenbock für … Weiterlesen

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Mikwe

Die Mikwe, auch Judenbad genannt, war ein Ritualbad, das schon in der Zeit vor 800 errichtet wurde. So wie es heute zu besichtigen ist, wurde es aber erst nach 1096 umgebaut. Dieses Bad wurde von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde besucht, … Weiterlesen

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Lommerzheim

Zugegeben, wenn man vor dem Haus in der Siegesstraße 18 steht, ist man sich nicht sicher, ob man es gefahrlos betreten kann. Doch seien Sie beruhigt, Sie können. Denn Sie stehen vor einer der kultigsten Kneipen Kölns, dem Lommerzheim oder … Weiterlesen

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Köbes

Köbes ist kölsch (gemeint ist hier die Mundart und keine Biersorte) und heißt auf Hochdeutsch „Jakob“. So wird in Kölner Brauhäusern der traditionell mit einer blauen Leinenschürze und oft noch mit einer Art blauer Strickjacke bekleidete Kellner bzw. Ober bezeichnet. … Weiterlesen

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Jeck

Das Wort jeck findet man sogar im Duden und bedeutet so viel wie „etwas verrückt“. Im außersessionalen Sprachgebrauch kann dies auch schon mal eine etwas abwertende Bedeutung haben, wird aber selten als Beleidigung empfunden. Besonders in der fünften Jahreszeit, also … Weiterlesen

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Imi

Imi ist die Abkürzung von „ene imiteete Kölsche“ und eine liebevolle Bezeichnung für zugezogene Kölner Bürger. Streng genommen gilt das sogar für all jene, die nicht mindestens in der dritten Generation in Köln geboren wurden. Das dürfte wohl auf die … Weiterlesen

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